Die Atlastherapie nach Arlen

Bei dieser Methoden werden mit kurzen, dosierten Impulsen auf den Atlas (1.Halswirbel) die Nackenrezeptoren (sensible Spannungs- und Längenmesser der Muskulatur und der Gelenke) stimuliert, was zu einer Normalisierung der Muskulatur des gesamten Bewegungssystems führt. Daneben ergeben sich postive Wirkungen auf die Hirnfunktion. Es handelt sich also hier um keine im eigentlichen Sinne chiropraktische Maßnahme, denn es werden keine Atlasfehlstellungen korrigiert. Die Atlasstellung wird zu Beginn der Behandlung mittels Röntgen bestimmt. Daraus und nach manualdiagnostischen Kriterien ergibt sich die Impulsrichtung. Indikationen der Therapie sind vor allem kindliche Bewegungsstörungen, sämtliche Funktionsstörungen der oberen Halswirbelsäule (Schwindel, Tinnitus), und Multiple Sklerose. Auch wenn letztere grundsätzlich nicht heilbar ist, kann in vielen Fällen doch die Bewegungs- und Gehfähigkeit verbessert werden, indem die von den entzündlichen Vorgängen im Gehirn sekundär betroffenen Gebiete normalisiert werden.